(Fördermitglied Amnesty International, Mitglied im LSVD)
(Die HuK Hannover dankt dem Autor für die Erlaubnis, den Text in ihrer Homepage verwenden zu dürfen.)
Eine aktualisierte Fassung des Vortrages nach dem Stand vom 14.10.2011
[Vortrag bei der HuK] findet sich
hier als pdf-Datei (erfordert den Acrobat Reader!)
Gliederung:
A. Einleitung
Schwule haben bei der Frage, wie homosexuellenfeindlich der Islam denn sei, zunächst zwei evidente Anhaltspunkte für eine Antwort: Sie können darauf verweisen, dass die Mehrzahl der Staaten, in denen gleichgeschlechtliche Akte strafrechtlich verfolgt werden, sich zum Islam bekennen und dass die Staaten, in denen die Todesstrafe für solche Akte angedroht wird und bisweilen auch durchgeführt wird, ausschließlich dem islamischen Kulturkreis zuzurechnen sind. Ferner können sie darauf hinweisen, dass die Mehrzahl der gegen Schwule gerichteten Beleidigungen, Bedrohungen und physischen Attacken in europäischen Großstädten von Jugendlichen muslimischen Glaubens verübt werden.
Gerade in diesen Tagen ging eine Meldung durch die Presse, wonach das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen in einer groß angelegten Befragung festgestellt habe, dass "besonders religiös eingestellte" (muslimische) Jugendliche und junge Männer von türkischer oder arabischer Herkunft auch besonders gewaltbereit seien. Aus der Studie selbst aber ergibt sich, dass der Anstieg der Gewaltbereitschaft bei dieser Gruppe weitestgehend mit anderen Faktoren in Verbindung gebracht wird wie etwa mit bestimmten Männlichkeitsnormen (was die Gewaltausübung gegen Schwule besonders wahrscheinlich macht), der Nutzung gewalthaltiger Medien oder der Zahl straffällig gewordener Freunde [1].
Andererseits belegen neuere Studien der Universität Jena, dass die unter muslimischen Jugendlichen und jungen Männern empfundene Bedrohung ihrer männlichen Dominanz in positiver Korrelation zur Intensität ihrer religiösen Gefühle steht [2]. Aber auch hier ist davon auszugehen, dass für die Angehörigen dieser Gruppe "Religion", d.h. der Islam, in erster Linie als Bestandteil einer kulturellen Tradition Bedeutung hat, als einzige Identitäts- Ressource dieser Menschen gegenüber einer als feindselig empfundenen Umwelt. Zu dieser kulturellen Tradition zählen die unbefragte Geltung des Patriarchats, der männlichen Dominanz und der Ehrbegriffe in den Herkunftsgesellschaften. Dies umso mehr, wie andere Ressourcen für das Selbstwertgefühl nicht zur Verfügung stehen oder angeeignet werden können. (Das ist bei deutschen Unterschichtsjugendlichen nicht anders.)
Eine rigide Orientierung an solchen Traditionen kann dann von einem ebenso rigiden Regelwerk der persönlichen Lebensführung begleitet sein, wie es besonders orthodox-fundamentalistische Varianten des Islamismus als einer Ideologie nahelegen. Sie geben ja in einer als unsicher und perspektivlos empfundenen Lebenswelt Halt und Anerkennung. Das gilt in gewisser Weise bei aller anzutreffenden Vielfalt der Lebensführung - auch für andere Muslime, die den Islam als Refugium mit stark identitätsstiftenden Elementen wahrnehmen. Das heißt nicht, dass sie viel über die theologischen Grundlagen des Islam wüssten (die ja vor allem in arabischer, einer ihnen zumeist unzugänglichen Sprache vorliegen) oder über die Diskussion seiner Vereinbarkeit mit den sie umgebenden modernen Lebensverhältnissen. Ihre geistlichen Ansprechpartner sind die oft kurzfristig aus der Türkei nach Deutschland geschickten, des Deutschen meist nicht mächtigen Imame, die eine solche Diskussion nicht führen können oder wollen. Die Quellen des Glaubens werden vielfach ausschließlich aus den importierten Moral- und Erbauungsbüchern bezogen, in denen die traditionellen Geschlechterrollen fortgeschrieben werden. Reformbemühungen haben in solchen "Rückzugsgebieten" bekanntlich einen schweren Stand: der tolerante Umgang mit Homosexualität wird hier mit Sicherheit nicht gelernt.
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B. Koran und sunna (Hadîthen) zu Menschen, die gleichgeschlechtlich fühlen und handeln [3].
Vertreter eines orthodoxen Islam äußern durchweg negative Ansichten, Verurteilungen und Drohungen gegen diejenigen, die sich gleichgeschlechtlicher Vergehen schuldig machen. Dabei glauben sie, in der Weise "orthodox" (rechtgläubig) zu sein, dass sie sich auf Aussagen im Koran oder in der sunna stützen.
Nach dem Glauben der Muslime enthält der Koran die vom Propheten Mohammed empfangenen und verkündeten Offenbarungen als das Wort Gottes. Weitaus umfangreicher ist die sunna, der "Brauch" des Propheten, die etwa 200 Jahre nach Mohammeds Tod gesammelten, mehrere tausend Hadîthen umfassenden Überlieferungen zu den Worten oder Taten Mohammeds.
Nach Mohr gibt es im Koran, dem heiligen Buch, das oft nur in sehr knappen und vieldeutigen Wendungen spricht, kein Wort für "Homosexualität" (wie in der Bibel auch) und auch keinen Begriff für Männer oder Frauen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung.
Wenn muslimische Gelehrte der festen Überzeugung sind, ihre Verurteilung der Homosexualität stamme aus dem Koran, so beziehen sie sich auf 7 Stellen im Koran, die in verschiedenen Varianten die Geschichte von Lot erzählen, wie sie auch aus dem 1.Buch Moses bekannt ist. Lot, der Gottesgesandte und Warner, wirft den Männern seines Volkes (des Volkes von Sodom) vor, sie würden ihre Ehegattinnen vernachlässigen und sich Männern begehrlich nähern (am umfassendsten in Sure 7, V. 80-84).
Nun hat "Wunsch" und "Begehren" in den meisten Koranstellen, wo es vorkommt, keine spezifisch sexuelle Bedeutung. Auch wird das Volk Lots vor Männern gewarnt, die verheiratet sind (wo also das Begehren auf Männer den Verstoß gegen legitime Bindungen bedeutet). Auch richtet sich das Begehren auf die Gäste Lots und kann insofern als Verletzung eines unverbrüchlichen Gastrechts (durch die angestrebte Vergewaltigung der Gäste) gewertet werden (das ist vielleicht das bisher noch nie begangene abscheuliche Verbrechen, von dem in der Geschichte die Rede ist.) Selbst, wenn man hier eine Verurteilung homosexuellen Begehrens und Verhaltens sieht, ist offenkundig, dass das Ganze mit dem, was wir heute unter Homosexualität (einschließlich der weiblichen) verstehen, nichts zu tun hat. In der Lot-Geschichte geht es, wie in vielen vom Koran erzählten Legenden, um die grundsätzliche Sündhaftigkeit der Völker, die sich den Gesandten Gottes widersetzen.
Bei einer anderen Stelle des Koran, die verschiedentlich zur Verurteilung moderner Homosexualität herangezogen wird (Sure 4, V. 15-16) sind sich die Ausleger keineswegs einig, ob hier heterosexuelles oder homosexuelles Fehlverhalten verurteilt wird. Die Rechtsgelehrten beziehen sich in ihren Abhandlungen über die Verdammung und Verurteilung sich gleichgeschlechtlich verhaltender Männer fast ausschließlich auf die Lot-Geschichte und die Hadîthen.
In vielen Hadîth-Sammlungen, die aus den Jahrhunderten nach Mohammeds Tod stammen, ist eine große Menge widersprüchlichen und unhistorischen Materials aus späterer Zeit versammelt. Eine Anzahl solcher nachkoranischer Überlieferungen, die zum Teil wörtliche Überschneidungen mit Texten der Thora aufweisen und insofern jüdisch-christliche Einflüsse (5.Buch Moses) nahelegen, schreiben dem Propheten Mohammed Worte zu, denen zufolge er jene verdammt, "die das tun, was das Volk Lots getan hat", ja sogar zur Steinigung und Tötung der lûtîs (also der "Sodomiter") aufruft. Große Gelehrte des Islam haben solche Überlieferungen als unsicher oder gar unecht verworfen. Das hat andere nicht gehindert, extreme Überlieferungen wahrscheinlich gefälschter Mohammed-Worte weiter zu propagieren und extreme Strafandrohungen daran zu knüpfen. Sie finden sich heute in den gebräuchlichen Hadîth-Sammlungen und in frommen Werken über Moral, Sitten und Recht.
Die sharîa, das in den ersten Jahrhunderten nach Mohammed entstandene islamische Recht, legt in zahlreichen ihrer vielen Varianten schwere Strafen für homosexuelle Vergehen fest, die als Analverkehr (analog zum mittelalterlichen Begriff der Sodomie) interpretiert werden. Wenn auch heute noch die Todesstrafe in Form von Enthauptung, Steinigung, Herabstürzen von einem Berg, Verbrennen oder Beerdigung bei lebendigem Leib angedroht wird, so bleibt meist unbeachtet, dass der Koran keine Todesstrafe für sexuelle Delikte kennt und dass im Lauf der Geschichte solche Strafen meist nur auf dem Papier existierten, schon weil die sharîa strenge Anforderungen an die Bezeugung vermeintlicher Straftaten formuliert. Das ändert nichts daran, dass es in manchen muslimischen Gesellschaften bestialische Morde an Schwulen gibt, die entweder von Staats wegen (Iran oder Afghanistan unter den Tâlibân) oder durch in eigener Vollmacht handelnde Milizen unter Berufung auf die sharîa verübt werden (Irak).
Deutlich von der mann-männlichen Sexualität zu unterscheiden ist die im gesamten islamischen Kulturbereich (und gerade nicht im vorislamischen Arabertum) auftretende Knaben- und Jünglingsliebe. Die islamische Geschichte bietet zahlreiche Anhaltspunkte, die für eine beträchtliche Attraktion durch Knaben und Jünglinge im Sinne der indogermanischen Päderastie sprechen:
Festzuhalten bleibt, dass in der innerislamischen Diskussion die Vertreter einer orthodoxen Linie, die von einer Weiterentwicklung der Koraninterpretation nichts wissen wollen, klar in der Mehrheit sind.
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C. Die Situation in islamischen Ländern [4]
Ob die Art der Koran- und Hadîthen-Interpretation ausschlaggebend für die Ablehnung von Homosexuellen unter hiesigen muslimischen Migranten ist, mag dennoch sehr dahinstehen (siehe unter D). Anders mag es in solchen Ländern aussehen, wo wie im Iran die Geistlichkeit unmittelbar über das repressive Instrumentarium der Staatsgewalt verfügt oder wo fundamentalistische Bewegungen einflussreich genug sind, um eine atavistische Fassung der sharîa als staatliches Gesetz durchzusetzen (wie in weiten Bereichen Afrikas). Dort auftretende Homosexualität wird gerne auf die Sittenverderbnis durch die westliche Moderne zurückgeführt, obgleich paradoxerweise die in diesen Ländern geltenden Gesetze gegen Homosexualität oft im 19.Jahrhundert durch die westlichen Kolonialmächte durchgesetzt worden sind und heute von christlich-fundamentalistischen Bewegungen des Westens (Beispiel Uganda) ins Extreme getrieben werden. Was im Islam als "Sünde" gelten mag und von den Betreffenden auch so wahrgenommen werden mag (auszugleichen durch gute Taten), wird nun zu einem Vergehen gegen das Regime, zu einem umstürzlerischen Akt und entsprechend verfolgt. Der Kreuzzug der islamischen Regime gegen Homosexualität speist sich aus vielen Ressentiments und Stereotypen, die Bestandteil des weltlichen Arsenals sind und je nach Bedarf importiert und übernommen werden können.
Trotz aller Tabuisierung von Homosexualität ist es offenkundig, dass der Wortschatz der gehobenen und der Umgangssprache in muslimischen Ländern voll von Begriffen ist, die eine mann-männliche Beziehung und die verschiedenen Liebes- und Verliebtheitszustände unter Männern beschreiben. Dabei geht es nicht um eine "Identität" als Homosexueller (die von den meisten derartig engagierten Personen zurückgewiesen bzw. schlicht nicht verstanden würde). Auch steht nicht das Geschlecht der Beteiligten im Vordergrund, sondern eine Kategorisierung nach aktiv und passiv. Das öffentliche Ansehen von jungen Männern richtet sich danach, wer in der aktiven Rolle eine positive Bilanz vorweisen kann. Sind homosexuelle Erfahrungen in islamischen Ländern bis zu einem bestimmten Alter weit verbreitet, so setzt mit dem Einschnitt der von jedem erwarteten Familiengründung oder mit der Aufnahme einer gesellschaftlichen Karriere das große Verschweigen bzw. die Tabuisierung ein.
Diese Konstellation bewirkt bei den einen ein Doppelleben, bei den anderen den Wunsch, die ihnen zugeschriebene, als "weiblich" verstandene Rolle auch explizit einzunehmen. Daher die große Zahl von Transvestiten und Transsexuellen in der Türkei oder der von den staatlichen Autoritäten im Iran sogar geförderte Wunsch nach einer Geschlechtsumwandlung.
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D. Die Lage in Deutschland / Westeuropa
Muslimische Lesben und Schwule in diesen Ländern sind gleichzeitig mehreren Konflikten und Verunsicherungen ausgesetzt:
In Deutschland hat es erst jüngst an der Universität Jena eine Untersuchung zur Lebenssituation von Schwulen und Lesben mit Migrationshintergrund gegeben [5]. (Nach Lage der Dinge sind dies vor allem Personen muslimischen Glaubens, auch wenn die Untersuchung nicht speziell auf diesen Tatbestand abgestellt ist.) In der Studie sind Personen mit hohem Bildungsstand und guten Sprachkenntnissen überrepräsentiert, so dass davon ausgegangen werden muss, dass die Ergebnisse eher ein positiveres Bild vermitteln als es der Wirklichkeit entspricht. Zu den Ergebnissen des Projekts zählen (in Bezug auf eine Vergleichsgruppe von Schwulen/Lesben ohne Migrationshintergrund):
Letztere Feststellung ist einerseits dadurch plausibel, dass ein türkischer oder arabischer Homosexueller, wenn er als solcher erkennbar ist, durch seine Existenz die "Ehre" der Familie und ihre Reputation in der Migranten-Community bedroht. Andererseits ergeben Umfragen unter Jugendlichen, deren Familie aus der Türkei und der ehemaligen Sowjetunion stammen, dass deutsche Schwule und Lesben auch deshalb abgelehnt werden, weil sie "etwas Besseres" darstellen wollten [6]. Schwule und Lesben werden v.a. aufgrund ihrer medial vermittelten Selbstdarstellung (z.B. auf den CSDīs) auf der Seite der Gewinner verortet, während man sich selbst auf der Seite der Verlierer und Benachteiligten sieht. In diese Richtung weist der bei Jugendlichen aus der muslimischen Migranten-Community beliebte Slogan "Hauptschule ist cool, Abi ist schwul". Exemplarisch verbindet dieser Slogan Realitätssinn und Verzweiflung, Klassenbewusstsein und Aufbegehren, Ressentiment und Blickverengung.
Der muslismischen Migranten-Community (deren Homogenität man so wenig wie die der Schwulen und Lesben überschätzen darf) ist nicht verborgen, dass es weiterhin in der Mehrheitsgesellschaft Ressentiments gegenüber Lesben und Schwulen gibt und dass ihre gesellschaftliche Anerkennung und ihre Gleichberechtigung noch keineswegs vollständig sind (man denke an die gerade jetzt wieder aktuelle Diskussion um schwule Fußballer). Akte der Aggression gegen Lesben und Schwule können daher in gewissem Umfang auch als "Stellvertreterhandeln" interpretiert werden, als Versuch, die latente Homophobie der Mehrheitsgesellschaft zum eigenen Nutzen auszubeuten oder deren Heuchelei zu entlarven. (Umgekehrt müssen Schwule der Versuchung widerstehen, in den Chor der Islamophobie einzustimmen, d.h. die weitgehend gesellschaftlich und politisch produzierten Phänomene der Entfremdung und des Zurückbleibens jugendlicher Muslime mit deren Ausgrenzung oder gar Vertreibung "lösen" zu wollen.)
Gesamtgesellschaftlich gesehen ist der Konflikt zwischen den Anhängern eines orthodoxen Islam und den Homosexuellen dieses Landes ein typischer Konflikt zwischen Tradition und Moderne, ein Phänomen der "Ungleichzeitigkeit", das es auf vielen Ebenen pluralistischer Gesellschaften gibt. Das produziert "Zumutungen", irritierende Konfrontationen mit dem jeweils Anderen. Neben den nach aller Erfahrung längerfristig eintretenden Gewöhnungseffekten, die das Befremdliche mildern, bedarf es freilich verstärkter Anstrengungen zu gegenseitigem Verständnis. Hilfreich dabei kann auf Seiten der Schwulen und Lesben eine bessere Kenntnis des historischen und gesellschaftlichen Kontextes homophober Einstellungen unter muslimischen Migranten sein; auf deren Seite die Bemühung um eine Reform der islamischen Orthodoxie, die ein negatives Bild der Homosexuellen vermittelt. Auf längere Sicht könnte so der Konflikt zwischen Islam und Homosexualität in den europäischen Einwanderungsgesellschaften befriedet werden.
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Anmerkungen
1 http://www.bildblog.de/19414/macht-der-islam-jugendliche-gewalttätig? [ Zurück zum Text ]
2 Doppelt diskriminiert oder gut integriert? Zur Lebenssituation von Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund. http://www.migrationsfamilien.de/pdf/Studie_Steffens_2010_Hauptergebnisse.pdf [ Zurück zum Text ]
3 Ich bin kein Islamwissenschaftler und spreche hier nur als interessierter Laie. Meine Kenntnisse zu den folgenden Ausführungen entstammen weitgehend dem folgenden Aufsatz: Andreas Ismail Mohr: Das Volk Lots und die Jünglinge des Paradieses. Zur Homosexualität in der Religion des Islam, in: Michael Bochow, Rainer Marbach (Hrsg.), Homosexualität und Islam. Koran islamische Länder Situation in Deutschland. 2.Aufl. Hamburg 2004, S.51-84. Von Andreas Ismael Mohr stammt auch der Text "Islam und Homosexualität eine differenzierte Betrachtung" (mit ausführlichen Literaturangaben) unter http://home-arcor.de/yagdar/mohr/islam_homo.html [Anmerkung BK: Diese Webseite ist möglicherweise nicht mehr erreichbar.]. Zu beachten ist, dass es sich hier um "gegen den Strich gebürstete" Interpretationen der heiligen Bücher handelt, die nach dem Eingeständnis des Verfassers nur von einer kleinen Minderheit der muslimischen Theologen und Rechtsgelehrten geteilt wird. [ Zurück zum Text ]
4 Ich beziehe mich in diesem und im folgenden Abschnitt weitgehend auf verschiedene Beiträge in Bochow/Marbach (Anm.3), S.85ff. [ Zurück zum Text ]
5 siehe Anm.2 [ Zurück zum Text ]
6 Vgl. Bernd Simon: Respekt und Zumutung bei der Begegnung von Schwulen/Lesben und Muslimen, in: Aus Politik und Zeitgeschichte H.15-16, 12.April 2010, S.27ff. Auf diesem Aufsatz beruhen auch die folgenden Ausführungen. [ Zurück zum Text ]
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© Wolfgang Kreutzberger (Text) & HuK Hannover e.V. 05.07.2010, letzte Änderung am 23.10.2011