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Schule ohne Rassismus - Schule mit CourageMitgliedsschulen aus Hannover und Umgebung |
"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ist ein Netzwerk von derzeit über 660 Schulen bundesweit mit zusammen mehr als 500.000 SchülerInnen. Es handelt sich dabei um Haupt-, Real- und berufsbildende Schulen, Gymnasien und Schulen jeglichen anderen Typs. Beitrittsvoraussetzung ist die Selbstverpflichtung von 70 Prozent der Lernenden, der Lehrenden und des sonstigen Personals, sich gegen Diskriminierungen einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und sich regelmäßig mit Themen wie Rechtsextremismus, Rassismus oder Homophobie zu beschäftigen. Gerade zu letzterem Aspekt erlangte "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" in den Folgemonaten des November 2008 besondere Aufmerksamkeit in der breiteren Öffentlichkeit: Denn mit der Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und anderer Institutionen gibt dieses Netzwerk eine Zeitschrift unter dem Titel "Q-rage" heraus, die von SchülerInnen selbst redaktionell erstellt wird. In der Ausgabe vom 28.11.2008 veröffentlichten zwei Jungredakteure einen Bericht zum evangelikalen Fundamentalismus anlässlich des sogenannten "Christival", der von evangelikaler Seite zum Anknüpfungspunkt einer bislang beispiellosen Hetzkampagne gegen diese Jugendlichen gewählt wurde - vgl. unsere Themenseite zu diesen Vorgängen im Aktuell-Bereich.
Als erste hiesige Schule war im Juli 2000 das Abendgymnasium Hannover dem damals noch relativ jungen und kaum bekannten Netzwerk beigetreten; bislang jüngstes Mitglied aus unserer Region (bei Erstellung dieser Seite im November 2009) ist die IGS Kronsberg (Beitritt im September 2009). Damit sind derzeit 11 Schulen aus der Landeshauptstadt und 7 aus dem Umland dort Mitglied. Für weitere Informationen siehe die Webseite des Netzwerks www.schule-ohne-rassismus.org.
Soweit dem Internetredakteur der HuK Hannover bekannt, gibt es (mindestens) in New York und San Francisco "Harvey-Milk-Schulen", in denen vor allem SchülerInnen eine "Zuflucht" finden, die auf anderen Schulen wegen ihres Schwul- oder Lesbisch-Seins bereits heftigem Mobbing ausgesetzt gewesen waren. Bei allen Verdiensten dieses Konzeptes erscheint dasjenige des Netzwerks "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" jedoch als die langfristig bessere Alternative, nämlich der Diskriminierung selbst in einer ganzen "normalen" Schule (einer Schule für alle!) den Kampf anzusagen - statt spezielle Schulen für unsere (und demnächst noch weitere) Minderheit(en) einzurichten. - Die folgende Auflistung der entsprechenden Schulen in unserer Region (die aus der landesweiten Liste für Niedersachsen in der Homepage des Netzwerks ermittelt wurden) ist auch ein kleiner Service der HuK Hannover für BesucherInnen unserer Homepage, die für sich selbst oder als Eltern lesbischer oder schwuler Schulpflichtiger noch eine geeignete Schule suchen.
Die Schulen sind hier in der Reihenfolge ihres Beitritts zu SOR-SMC gelistet:
Mitgliedsschulen in der Landeshauptstadt:
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Mitgliedsschulen im Umland:
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© HuK Hannover e.V. 28.11.2009