Namensprojekt / Stolpersteine

"Stolperstein" - der Film

(Handzettel zum Film - Vorderseite:)

Gezeigt wird Gunter Demnig knieend beim Polieren eines von etwa 30 in mehreren Reihen an einer Stelle verlegten Stolpersteinen. Dabei blickt er nach unten, so dass sein Gesicht verdeckt ist und der Betrachter nur auf den Strohhut blickt.

Über dem Bild ist der Filmtitel eigedruckt (vergleiche das nebenstehende Bild), unter dem Bild finden sich folgende Angaben zum Film, abwechselnd in Groß- und Kleinbuchstaben:

"FILM KINO TEXT zeigt eine HANFGARN&UFER, TROIKA ENTERTAINMENT GMBH Produktion in Koproduktion mit NDR, WDR, ORF in Zusammenarbeit mit ARTE. Entwickelt im Rahmen der DISCOVERY CAMPUS MASTERSCHOOL. Gefördert von NORDMEDIA Verleih, gefördert von FILMSTIFTUNG NRW. 

Montage JANA TEUCHERT - Bild BÖRRES WEIFFENBACH - Ton J. SCHMELZER, M. KÖHLER, A. K. FEIST - Musik ANDREAS und MATTHIAS HORNSCHUH - Mischung MARKUS AUST - Produzenten ANDREA UFER, GUNTER HANFGARN, MICHAEL P. AUST, DAGMAR NIEHAGE - Buch und Regie DÖRTE FRANKE"

Auf das Bild ist ein Aufkleber angebracht mit Angaben zur Vorführung in Hannover:
Kino im Künstlerhaus
Kommunales Kino, Sophienstr. 2, 30159 Hannover
Telefon: 0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
6. November um 19.00 Uhr mit Gästen
7.-9. & 13.-14. November um 18.00 Uhr


(Die Rückseite des Handzettels enthält noch folgende technische Angaben zum Film:)

Länge: 73 Min.
Format: 1:1,85 Stereo
35 millimeter und Salzgeber-Festplatte

Weitere Informationen:
www.stolpersteine.com 
http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine

Im Verleih von
Film Kino Text Jürgen Lütz e.K.
Telefon 0228-420767
www.filmkinotext.de

Vermietung über

DIE FILM AGENTINNEN
Birgit Gamke und Marlis Weber
Telefon 030/60031-298 und 60031-483 (Handzettel zum Film - Rückseite mit der Abbildung zweier Stolpersteine und folgendem Text:)

Stolperstein

Dokumentarfilm von Dörte Franke

Ein Dokumentarfilm über den persönlichen Kern des größten, dezentralen Denkmals der Welt. Über 15.000 "Stolpersteine" hat der Künstler Gunter Demnig mittlerweile vor den Wohnhäusern einst deportierter Nazi-Opfer verlegt. Mit einer einfachen, emotionalen Geste bringt er ihre Namen zurück in unseren Alltag - und hat damit sowohl kontroverse Debatten, als auch eine immer größer werdende Bürgerbewegung ausgelöst.

"Stolperstein" ist sowohl Künstlerporträt als auch Roadmovie. Im Zentrum steht Gunter Demnig, Konzeptkünstler mit Cowboyhut, der mittlerweile über 15.000 Namen von Nazi-Opfern in die Bürgersteige Deutschlands und Europas einbetoniert hat. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, ausgelöschte Biografien zurück in unseren Alltag zu bringen. Doch auch wenn sich seine Minidenkmäler immer rasanter in Deutschland und Europa ausbreiten, sind sie nicht überall willkommen. Das Projekt wird mancherorts von Neonazis bekämpft, wurde in München offiziell verboten und hat innerhalb der Jüdischen Gemeinde eine heftige Kontroverse ausgelöst. Auf der anderen Seite stehen hinter jedem einzelnen "Stolperstein" engagierte Helfer und private Spenden. In den letzten Jahren ist aus dem riesigen Netzwerk ehrenamtlicher Helfer eine regelrechte Bürgerbewegung entstanden, die täglich wächst.

Der Film begleitet den rastlosen Künstler auf seinen Touren durch Deutschland und Europa und führt uns zu Menschen, bei denen diese Steine auf ganz unterschiedliche Weise einen Nerv treffen. Zwei Sinti-Frauen in Österreich empfinden den "Stolperstein" für den Großvater als Grabsteinersatz und wollen in einem kleinen Dorf ein Zeichen für ihre, fast vollständig ermordete, Großfamilie setzen. Ein Überlebender in England kämpft mit der Stadt München und der Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland um die Steine seiner Eltern - die die Stadt vor seinem alten Haus wieder entfernen lassen hat. Drei Frauen in Hamburg verarbeiten das schwierige Erbe ihrer SS-Väter, indem sie regelmäßig "Stolpersteine" polieren. Und in Ungarn will eine junge Frau durch das Kunstprojekt ihre Landsleute zum Reden über eine verdrängte Vergangenheit bringen.

Ihre persönlichen Geschichten zeigen beispielhaft, warum heute so überraschend viele Menschen durch diese kleinen, unaufdringlichen Messingplatten der Vergangenheit begegnen wollen. Während die immense Nachfrage kaum mehr zu bewältigen ist, will Gunter Demnig weiterhin jeden einzelnen "Stolperstein" persönlich herstellen und verlegen. Er ist davon überzeugt, dass nur so ein individuelles Schicksal nach Hause gebracht werden kann.

(Es folgen noch technische Angaben zum Film, die im Alternativtext zur Vorderseite enthalten sind.)

(Der Text zum Film aus der rechten Abbildung findet sich - in größerer Schrift - auch noch auf einer "normalen" Webseite in der VEHN-Homepage -
vergleiche den nachfolgenden Link in der "Stolperstein-Hauptseite".)
[BesucherInnen der HuK-Hannover-Homepage wechseln dazu bitte zu "VEHN" und klicken dort auf "Namensprojekt / Stolpersteine"]

[ Zum Seitenanfang ]     [ Zur Webseite www.stolpersteine.com des Künstlers. ]


© VEHN e.V. 21.10.2008