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Hannover: Stadtlexikon ohne Lesben und Schwule

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Artikel des Hannoverschen Wochenblatts vom 7. Oktober 2009 zum Erscheinen des Stadtlexikons:

Stadtlexikon erschienen — Geschichte zum Schmökern

(Hannoversches Wochenblatt 07.10.2009)

HANNOVER (jc). Ein Herkules-Projekt ist vollendet: nach fünf Jahren Recherche und dem Zusammentragen von Texten und Bildern ist nun das erste Stadtlexikon Hannover erschienen.

Herausgeber des fast 700 Seiten starken Mammutwerkes sind Dr. Klaus Mlynek, ehemaliger Direktor des Stadtarchivs, Dr. Waldemar Röhrbein, ehemaliger Direktor des Historischen Museums und Dirk Boettcher. Verleger ist die Schlütersche. Auch Oberbürgermeister Stephan Weil ist von dem Lexikon begeistert: "Hier steht wirklich alles drin. Es ist gut lesbar und unbedingt zu empfehlen".

Wer beim Durchblättern allerdings Stadtpolitiker wie Herbert Schmalstieg, Oberbürgermeister a.D., vermisst: im Lexikon finden sich nur bereits verstorbene Größen der Stadt wieder.

Von typisch "Hannöverschem" wie Lüttje Lage und Schorsenbummel deckt das erste Gesamtlexikon der hannoverschen Stadtgeschichte alle Bereiche ab: darunter Verfassung und Verwaltung, Politik und Parteien, Gewerbe, Handwerk und Handel, Banken und Versicherungen, Vereine, Religion, Kunst, Gärten und Parks, Personen, Institutionen, Topografisches. Der Bogen wird gespannt von der mittelalterlichen Armenpflege bis hin zu Hartz IV. Gewürzt ist das Personen- und Sachlexikon mit 260 zumeist historischen Abbildungen. Der Preis: 39,90 Euro.

(Bildunterschrift [mit Ergänzung]:)

Die Herausgeber Dr. Klaus Mlynek (links), Dr. Waldemar Röhrbein und Dirk Boettcher (rechts) mit Oberbürgermeister Stephan Weil (zweiter von links) und dem ersten Stadtlexikon Hannover (vor dem Neuen Rathaus). 

Foto: Cujé-Bartsch

Artikel des Hannoverschen Wochenblatts vom 7. Oktober 2009 zum Erscheinen des Stadtlexikons


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