In Berlin wurde am 6. Mai 2008 die dem Kanzleramt gegenüberliegende Promenade am Spree-Ufer zu Ehren des Begründers der Sexualwissenschaft als "Magnus-Hirschfeld-Ufer" benannt. Die Plünderung und Verwüstung seines Instituts für Sexualwissenschaft (IfS) am 6.Mai 1933 - vor genau 75 Jahren - war gewissermaßen die "Generalprobe" der Nazis für die vier Tage später erfolgte Bücherverbrennung auf dem Opernplatz. Diesem Angriff ist eine Ausstellung unter dem Titel "Sex brennt" im Medizinhistorischen Museum der Berliner Charité gewidmet (6. Mai bis 24. September 2008).
Über beides - Einweihung der Uferpromenade und Austellungseröffnung - berichtete in ihrem jüngsten Infobrief die Berliner Gruppe 40plus (Schwule über Vierzig). Die Fotos und Texte stammen von deren Bildungsreferent Stefan Kahlbow, bei dem alle Rechte liegen und der uns freundlicherweise die Genehmigung zur Einfügung in unsere Homepage erteilte. Das Titelbild jenes Infobrief-Heftes zeigt Magnus Hirschfeld und seinen Partner Li Shiu Tong [allgemein "Tao Li" genannt; zweiter Partner neben Karl Giese]; es entstammt dem Archiv der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und wurde mit deren freundlicher Genehmigung verwendet. Die beiden Infobrief-Beiträge und die Titelseite sind hier als pdf-Dateien (*) eingefügt:
(*) Den Acrobat Reader dazu können Sie über diesen Link kostenlos herunterladen!
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© Stefan Kahlbow, VEHN e.V. & HuK Hannover e.V. 27.07.2008