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Das Taschenbuch "Orte der Erinnerung - Wegweiser zu Stätten der Verfolgung und des Widerstands während der NS-Herrschaft in der Region Hannover" wurde am Montag, dem 19.11.2007, in einer Pressekonferenz in der Mahn- und Gedenkstätte Ahlem der Öffentlichkeit vorgestellt. Es sprachen dazu der Regionspräsident H. Jagau, der Kulturamtsleiter der Landeshauptstadt Hannover D. Wuttig (in Vertretung des akut erkrankten Oberbürgermeisters Weil) und die Netzwerk-Koordinatorin B. Weber. Das Werk ist sozusagen das erste "Produkt" des "Netzwerk[s] Erinnerung und Zukunft Region Hannover", in dem auch die HuK Hannover Mitglied ist. (Vgl. dazu auch die Berichte zu den beiden Netzwerk-Tagungen vom 25./26.11.2006 und 16./17.06.2007.) Das Buch hat 166 Seiten und enthält zahlreiche (in der Regel aktuelle, vereinzelt auch historische) Abbildungen von Gedenkorten und - in Einzelfällen - auch von Personen aus Hannover selbst und den Städten und Gemeinden der Region; beigelegt sind im Rückendeckel je eine farbige Karte der Region und der Landeshauptstadt mit Markierung der im Buch beschriebenen Gedenkorte. |
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Im einleitenden Kapitel "Hinweise zum historischen Hintergrund" wird dieser kurz skizziert mit dem Fokus auf der Entwicklung in Hannover (beginnend mit der nationalsozialistischen "Machtergreifung") und es wird im Überblick auf die Opfergruppen eingegangen, darunter auch auf die Homosexuellen (S. 25/26). Mit seinem Bild und einer Kurzbiographie ist hier auch Friedrich `Friedel´ Schwarz vertreten - einem der ersten Nazi-Opfer, denen in Hannover Anfang Dezember 2007 Stolpersteine gesetzt wurden. Ferner gibt es an dieser Stelle einen Hinweis auf Rainer Hoffschildt, dessen Archiv und Projekte. Der Hauptteil des Buches stellt dann die Gedenkorte in den Städten und Gemeinden von Barsinghausen bis Wunstorf in deren alphabetischer Folge vor; der naturgemäß umfangreichere Hannover-Teil ist dabei noch unterteilt in einen Abschnitt zur Mahn- und Gedenkstätte Ahlem sowie 3 "Wege": (1) Soziale Ausgrenzung, politische Verfolgung und Widerstand - (2) Verfolgung von Juden und Sinti - und (3) Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge. Auf Seite 43 ist zudem eine Übersicht über die wichtigsten Gedenktage eingefügt. Ein alphabetisches Verzeichnis der derzeit 37 Netzwerkmitglieder und eine Literaturliste mit 113 Positionen runden das Werk ab. Das grafische Konzept entstammt einem Entwurf von Studenten der Fachhochschule Hannover Fakultät III - Medien, Information und Design.
Das Werk ist gegen eine Schutzgebühr von 5,- € in den Bürgerbüros der Landeshauptstadt Hannover (Neues Rathaus, Trammplatz 2, 30159 Hannover) und der Region Hannover (Regionshaus, Hildesheimer Str. 20, 30169 Hannover) erhältlich, demnächst voraussichtlich auch in der Touristeninformation am Hauptbahnhof und in vielen hannoverschen Buchhandlungen. Ein Exemplar befindet sich auch in der Bibliothek der HuK Hannover.
Seit dem 25. September 2008 ist das Werk auch im Internet zu finden - unter dem unten angegebenen Link zur Seite des Netzwerks Erinnerung und Zukunft Region Hannover. Dort wird es auch jeweils aktualisiert werden.
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© 2007 HuK Hannover e.V. - letzte Änderung am 28.09.2008