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Absolutes Kontaktverbot in Nigeria
Gesetz gegen den Umgang mit Homosexuellen geplant
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Die nigerianische Regierung erwägt derzeit ein Gesetz einzuführen, das den Umgang mit Homosexuellen verbietet. Durch das Gesetz würde jedes Treffen zwischen zwei Personen, von denen mindestens einer offen homosexuell ist, zu einem Vergehen, das mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden könnte. Jeder Kontakt mit Lesben und Schwulen, beispielsweise in einem Restaurant, oder jede Form der Information wie z.B. auch über Internetseiten soll unter Strafe gestellt werden. Homosexualität soll damit aus der Gesellschaft verbannt werden.
Dieses Gesetz würde die Isolation von Schwulen und Lesben in dem afrikanischen Staat weiter vorantreiben. Gleichgeschlechtlicher Geschlechtsverkehr ist dort illegal, kann mit Haft und im muslimischen Norden nach islamischem Recht sogar mit dem Tode bestraft werden. Die Schwulen und Lesben des Landes sind derartig eingeschüchtert und leben so verborgen, dass von ihnen kein Widerstand zu erwarten ist.
Experten betrachten diesen neuen Vorstoß der nigerianischen Regierung als Reaktion auf die Einführung der Homo-Ehe in Südafrika. Auch in Simbabwe brandete seitdem eine neue Welle staatlich geförderter Homophobie auf. - Nigeria wird damit zu einem "No-Go-Land" für schwule Touristen.
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© HuK Hannover e.V. 2006 - letzte Änderung am 03.03.2007