So sehen es jedenfalls unsere Freunde in den USA - mit gehörigen Erschrecken! Was ist passiert? Der Internationale Lesben- und Schwulenverband ILGA und eine lesbischwule Bürgerrechtsorganisation aus Dänemark haben als sogen. NGO´s [Non-governmental organizations, Nicht-Regierungsorganisationen] Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (UN Economic and Social Council) beantragt. Dies ist der einzige Weg für NGO´s, in diesem Gremium Gehör zu finden; etwa 3000 NGO´s sind dort registriert. Gemeinsam mit dem Iran, dem Sudan, China, Kuba, Pakistan, Russland, Senegal und Zimbabwe haben die USA nun dagegen gestimmt, dass die LGBT-Organisationen dort eine Stimme erhalten. Chile, Frankreich, Deutschland, Peru und Rumänien, die zu Gunsten der Lesben und Schwulen votierten, wurden damit im zuständigen UN-Ausschuss überstimmt.
Die Mehrzahl der Staaten, mit denen sich die US-Regierung nunmehr gemein machte, wird zu Recht in Berichten des eigenen (US-) Außenministeriums wiederholt wegen schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen gegen Schwule und Lesben attackiert, insbesondere der Iran wegen mehrfacher Auspeitschungen und Hinrichtungen junger schwuler Männer(paare) in der letzten Zeit.
Amir, ein iranischer Jugendlicher, wegen seiner Homosexualität in seiner |
Iran: Hinrichtung eines jugendlichen Liebespaares durch Erhängen |
Die amerikanischen Texte dazu - ein Informationsschreiben sowie einen Protestbrief an Condoleezza Rice - gibt es hier als pdf-Dateien (*), und zwar (1.) das Info-Schreiben und (2.) den Brief.
(*) Den Acrobat Reader dazu können Sie über diesen Link kostenlos herunterladen!
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© HuK Hannover e.V. 2006 - letzte Änderung am 14.12.2008