Nackter Protest in der City - |
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Zur niedersächsischen AIDS-Hilfe gehören 17 Einrichtungen, vier davon in Hannover: die Hannöversche AIDS-Hilfe, die Beratungsstelle für Prostituierte Phoenix, der Pflegedienst Sida sowie die Lazaruslegion. 2003 standen ihr dafür rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung.
Anzumerken bleibt zum Text, dass die Aktion "Die In" - wie selbst erlebt - trotz mehrfacher Aufforderung seitens der Polizei erst zum vorgesehenen Zeitpunkt abgebrochen wurde und auch keine nachteiligen Folgen für die Mitwirkenden zeitigte.
Was aber nicht in dem Artikel angesprochen wurde: Schon durch frühere Kürzungen sind manche Angebote - so etwa die Arbeit kleinerer AIDS-Hilfen im Lande - in ihrer Existenz bedroht. Viele Mitarbeiter sind nur mit Halbtagsverträgen beschäftigt, leisten aber freiwillig weit mehr als das, wofür sie - bescheiden - bezahlt werden. Ohne diese wenige hauptamtliche Arbeit ist aber auch das umfangreiche ehrenamtliche Engagement existenziell gefährdet.
Dass die Zahl an AIDS-Infizierten in Deutschland nicht so sehr angestiegen ist, wie es vor Jahren zunächst befürchtet wurde, ist sicherlich zu einem erheblichen Teil auch der Präventionsarbeit der AIDS-Hilfen zu verdanken. Nur wenige zusätzliche Erkrankungsfälle, die sich hätten vermeiden lassen, könnten - vom menschlichen Leid einmal abgesehen - schnell ein Mehrfaches der durch die Kürzungen eingesparten Mittel verschlingen. Doch dafür müssen dann andere zahlen.
Der Internetredakteur der HuK Hannover
![]() © der Fotos: (1) HAZ, (2) J. Rattay, www.pink-gay.de |
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© 2004 HuK Hannover e.V. - letzte Änderung am 21.03.2004