Unsere Jubiläen



10. März 2006

Zehn Jahre Schuhstraße

Festgottesdienst und Empfang

 



Pfeil: Unser Domizil in der Schuhstraße mit der Kreuzkirche hinten links,
gesehen von der Marktkirche (Sommeraspekt - Foto: Jens Hage)
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Am Freitag, den 10. März 2006, beging die HuK Hannover mit einem Festgottesdienst in der Kreuzkirche und anschließendem Sektempfang mit Imbiss in ihren Räumen in der Schuhstraße das zehnjährige Jubiläum ihres Einzugs in eben diese Räume - zusammen mit der ehem. KSG bzw. KG Graf Spee von Langenfeld. Mitwirkende waren als Liturgen Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann (Predigt), Pastor Hans-Jürgen Meyer und die Gottesdienstgruppe der HuK Hannover (Jürgen Lange, Dietrich Grulke, Folko Habbe und Marcus Reinhold); Orgel und musikalische Leitung: Axel La Deur; es sang der Bach-Chor Hannover unter der Leitung von Prof. Jörg Straube.

Unter den Teilnehmern des gut besuchten Gottesdienstes hatten sich (neben einer großen Zahl unserer eigenen Mitglieder) viele Gäste eingefunden - Freundinnen und Freunde aus der Marktkirchen- und der Laatzener Thomasgemeinde sowie Angehörige vieler Gruppen und Organisationen, die - nicht nur in den letzten zehn Jahren - viele Wege mit uns gemeinsam gegangen sind, so etwa unsere "Untermieter" von der Katholischen Gemeinschaft Graf Spee von Langenfeld, FreundInnen von Lazaruslegion und Elterngruppe/BEFAH (so auch die langjährige Bundesvorsitzende Sigrid Pusch), vom Schwulen Forum Niedersachsen (SFN) und Paritätischen und last but not least der Schwulenreferent des Landes Niedersachsen, Hans Hengelein, um nur einige wenige zu benennen. Stellvertretend für alle unsere Gäste sprach die Superintendentin des Kirchenstadtbezirks Hannover-Mitte, Martina Szagun, ein Grußwort aus dem Stegreif, bei dem sie - auf ihren Amtsbezirk (Mitte) anspielend - es ausdrücklich begrüßte, dass wir als HuK mit unserem Anliegen keine "Randgruppe" mehr darstellen, sondern mit unserer Präsenz in der Schuhstraße und unseren Gottesdiensten in der Kreuzkirche in der Mitte der Stadt Hannover, in der Mitte der Landeskirche und auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Nur zu verständlich wäre es gewesen, hätten wir der Kirche auf Grund all der schlimmen Erfahrungen von Ablehnung und Ausgrenzung den Rücken gekehrt. Dass wir das trotz allem nicht getan haben, beweist, wie ernst es uns damit ist, als Homosexuelle Christen und zwar homosexuelle Christen inmitten der Kirche zu sein.

Nach dem Gottesdienst folgten zahlreiche Teilnehmer unserer Einladung zum Empfang in unseren Räumen in der Schuhstraße und kamen bei und trotz drangvoller Enge, bei Sekt und anderen Getränken sowie wahlweise selbstgekochter Gulaschsuppe oder vegetarischen Speisen, miteinander ins Gespräch. Dabei konnten viele unter uns sein, die auch die "Einweihung" der Räume zehn Jahre zuvor sowie das "Einjährige" 1997 miterlebt hatten. Der Winter hielt im Übrigen in dieser Nacht noch vorübergehend inne, so dass unsere Gäste danach auch alle wohlbehalten wieder zu Hause angekommen sein dürften.

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Titelbild des 14-seitigen Heftes zur Liturgie des Festgottesdienstes

(Titelbild des 14-seitigen Heftes mit der Liturgie des Festgottesdienstes)



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© 2006 HuK Hannover e.V. 11.03.2006 - letzte Änderung am 04.04.2006