Jubiläumsjahr 2003 -
25 Jahre HuK Hannover

 
HuK-Graphik

[  Kurze Geschichte der HuK Hannover  ] 

[  Festgottesdienst am 9. Mai 2003  ] 

[  Video 25 Jahre HuK Hannover  ] 

[  Wir trauern um Klaus Brinker  ]

[  25jähriges Ordinationsjubiläum Hans-Jürgen Meyer  ] 

[  Ausflüge, Reisen, soziales Leben ]




Kurze Geschichte der HuK Hannover

Die HuK Hannover hat in ihrer nunmehr 25jährigen Geschichte (das war im Jahre 2003!) dreierlei "Existenzformen" durchlaufen:

Im November 1977 - dem Jahr, in dem sich in Berlin auf dem Kirchentag die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V. gegründet hatte - protestierten Mitglieder der HSH gegen die Nichteinstellung des Kirchenmusikers Henning Veit durch die Elisabeth-Gemeinde in Langenhagen bei Hannover wegen dessen Homosexualität. Die Aktionen fanden bald auch die Unterstützung durch Mitglieder der frisch gegründeten HuK aus Berlin. Die HSH war Hannovers örtliche Schwulengruppe; dabei bedeutete die Abkürzung zunächst "Homosexuelle Studenten Hannover". Später, als zunehmend auch Nicht-Studenten unter den Mitgliedern waren, sprach man intern von "Hannovers schwulem Haufen". Gegen Mitte des Jahres 1978 bildete sich dann als Untergruppe für die kirchlich und kirchenpolitisch interessierten Mitglieder der HSH die Gruppe "Kirche und Homosexualität", abgekürzt "KuH". Da man sich zumeist bei einem der Gründungsmitglieder im Wohnzimmer auf einem grünen Sofa traf, redete man intern bald auch von der "Kuh auf dem grünen Sofa". (Zum 20jährigen Bestehen 1998 stiftete darum Pastor H.-J. Meyer auch einen gleichnamigen Spaßorden.)


Die Kuh auf dem grünen Sofa (1) Die Kuh auf dem grünen Sofa (2)

Der HuK-Spaßorden "Die Kuh auf dem grünen Sofa"


Logo der Bundes-HuK

Doch schon sehr bald wollte man sich lieber der bundesweiten Ökumenischen Arbeitsgruppe HuK anschließen, und so wechselte die "KuH" der HSH recht bald in ihre zweite "Existenzform" und wurde die (zweitälteste) Regionalgruppe der HuK.


Die Jahre der HuK-Regionalgruppe Hannover waren geprägt von der Auseinandersetzung mit der hannoverschen Landeskirche um die Pastoren Klaus Brinker und Hans-Jürgen Meyer, in deren Verlauf die HuK Hannover zur größten Regionalgruppe der Bundes-HuK anwuchs. Die HuK Hannover fand eine Heimat in der Thomasgemeinde in Laatzen, mit der zusammen u.a. auch ein Konzept für Partnerschaftssegnungen entwickelt werden konnte. In der "Arche" der Thomasgemeinde fanden über Jahre hinweg zwei mal im Monat unsere HuK-Abende statt, dazu viele Sonderveranstaltungen und Feste, Wahlforen mit Politikern vor Wahlterminen und nicht zuletzt auch die Gründung des Bundeselternverbandes BEFAH, den die HuK Hannover mit aus der Taufe heben half. (Vergleiche dazu die Seite "Zehn Jahre Elterngruppe Hannover" [2005])

Logo der Thomasgemeinde

Logo der Thomasgemeinde



Logo des BEFAH

Logo des BEFAH

Klaus Brinker predigt in der Arche

Klaus Brinker predigt in der Arche


Liebesgeflüster auf Schwesterland (1998) -
Theaterstück von Hans-Jürgen Meyer
zur Feier des 20jährigen Jubiläums der
HuK Hannover in der Arche


Dann entwickelte sich in der HuK Hannover der Wunsch, ein eigenes kleines Zentrum in Hannovers Innenstadt zu haben. Um als Mieter auftreten zu können, bedurfte es aber der rechtlichen Eigenständigkeit als eingetragener Verein. So wandelte sich die HuK-Regionalgruppe Hannover zur Ökumenischen Gemeinschaft Homosexuelle und Kirche HuK Hannover e.V.. 1996 konnten dann in der Schuhstraße in Hannovers Altstadt entsprechende Räume von der Marktkirchengemeinde angemietet werden. (Vgl. auch unsere Seiten zu den Anlässen "1997: Ein Jahr Schuhstraße" sowie "10 Jahre HuK Hannover in der Schuhstraße".)

Entscheidenden Anteil an der Selbstständigkeit der HuK Hannover - insbesondere auch an der Erlangung des Status der Gemeinnützigkeit, durch die dies alles möglich wurde - hat unser langjähriges Leitungsteammitglied bzw. Vorstandssprecher Franz Karl Diestel, geb. Hartmann (der Hauptautor unserer Satzung). Für die Gesamtheit seiner schwulenpolitischen Verdienste, u.a. auch als Vorstand des Schwulen Forum Niedersachsen (SFN), wurde er im Juni des Jubiläumsjahres mit der Verdienstmedaille des Landes Niedersachsen ausgezeichnet.

Schon bald gestaltete die HuK Hannover auch Sonntagsgottesdienste in der nahegelegenen Kreuzkirche. Als ihr von der Marktkirchengemeinde auch die Nutzung der dazugehörigen Gemeindesäle ermöglicht wurde, verlagerte sie ihre Aktivitäten zunehmend in die Innenstadt Hannovers. 2001 verabschiedete sich die HuK Hannover dann von der Thomasgemeinde in Laatzen.

Schuhstraße 4 (1996)

Schuhstraße 4 mit unseren Räumen
in der 1. Etage (1996)

Kreuzkirche (Klaus Brinker 2002)

Kreuzkirche (Klaus Brinker 2002)


In ihrem Jubiläumsjahr 2003 trat schließlich die HuK Hannover der "Bundes-HuK" als juristische Person bei.

Unter-Seite Nummer 1 dazu: Mitgliedschaft der HuK Hannover in der Bundes-HuK
Thomas Beckmann vom Vorstand der Bundes-HuK begrüßt im HuK-Info vom Dezember 2003 die HuK Hannover als neues Mitglied der Bundes-HuK.


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Festgottesdienst in der Kreuzkirche am 9. Mai 2003

Foto: Udo Kelch (Berlin)

Festgottesdienst am 9. Mai 2003

Unter-Seite Nummer 2 09.05.2003 Predigt von Pastor Klaus Brinker zum 25-jährigen Jubiläum der HuK Hannover
Am 09.05.2003 feierte die HuK Hannover ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst in der Kreuzkirche. Es sang der Bachchor Hannover unter der Leitung von Prof. Jörg Straube. Die Predigt hielt Pastor Klaus Brinker.

Unter-Seite Nummer 3 dazu Unsere Gastredner beim 25-jährigen Jubiläum der HuK Hannover
Zu ihrem Jubiläumsgottesdienst in der Kreuzkirche konnte die HuK Hannover Gastredner aus Politik, Kirche und befreundeten Organisationen begrüßen. Sie werden hier im Bild vorgestellt.

Bachchor Hannover beim Festgottesdienst in der Kreuzkirche

Der Bachchor Hannover unter der Leitung von Prof. Jörg Straube beim Festgottesdienst in der Kreuzkirche


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Video-Kamera 

Video 25 Jahre HuK Hannover

Bereits im Oktober 2002 lud Hans-Jürgen Meyer ehemalige und heutige Vorstands- bzw. Leitungsteam-Mitglieder und andere Interessierte zu einer HuK-Geschichtswerkstatt ein, deren Ergebnisse im Jubiläumsjahr in ein Filmprojekt einfließen sollten.

Viel bei der HuK Hannover vorhandenes Material in Gestalt von Dokumenten, Fotos und Filmen musste dazu gesichtet und hinsichtlich seiner Eignung bewertet werden. Dabei unterstützte uns dankenswerterweise Rainer Hoffschildt, der auch zusätzliches Material aus seinem reichhaltigen Archiv beisteuerte.

Klaus Liehr und Dietmar Seiler von Rosa Leine TV gaben Hans-Jürgen wertvolle Anregungen zur Überarbeitung seines Drehbuches, erstellten die aktuellen Aufnahmen, filmten die Dokumente ab und schnitten alles in erstaunlich kurzer Zeit zu einem sehr schönen Ergebnis zusammen.

Im Juli konnten Klaus Brinker, Hans-Jürgen Meyer und Bernd König den Film bereits ansehen; am 12. September 2003 hatte er seine Premiere vor der HuK-Öffentlichkeit in Hannover bei einem HuK-Abend, am 8. November 2003 dann auch auf der Herbst-Mitgliedertagung der Bundes-HuK in Bielefeld.

Video

Video-Titelblatt

Videoszene

Diskussionsrunde am Ende des Videofilms

Der Film beginnt mit Aufnahmen aus dem Jubiläumsgottesdienst am 9. Mai 2003 in der Kreuzkirche. Das Gründungsmitglied Frank Weiberg wird danach von Konrad Willmer zu den Anfängen der HuK Hannover als "KuH auf dem grünen Sofa" interviewt. Durch die nachfolgenden Filmdokumente führt Bernd König als Moderator. Enthalten ist u.a. altes "Länderspiegel"-Material zu den "Fällen" Klaus Brinker und Hans-Jürgen Meyer sowie ein Interview mit dem Theologen Helmut Gollwitzer (1908-1993). Am Ende des Films sprechen sechs Mitglieder der HuK Hannover - "langjährige" wie auch "erst jüngst dazugestoßene" - über das Thema "Wie bin ich zur HuK gekommen und was wünsche ich mir für die Zukunft?"

In dieser Runde wie auch als Prediger im Festgottesdienst vom 9. Mai sowie anlässlich einer HuK-Veranstaltung in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen sind durch dieses Video lebendige Zeugnisse von Klaus Brinker bewahrt. Zudem ist auch unser im Anfang des Jahres 2005 verstorbener Berliner Freund von der Bundes-HuK, der langjährige Chefredakteur des HuK-Info, Udo Kelch, in unserem Video live zu erleben.

Hier können Sie das Video bestellen, das Cover ansehen oder auch das Titelblatt ausdrucken:

Out im Kino

Denn merke: Unseren Videofilm finden Sie zwar (noch?) nicht in "Out im Kino" (dem lesbisch-schwulen Filmlexikon von 2003), wohl aber bei uns!

Unter-Seite Nummer 4 - 1 - Video-Bestellformular als pdf-Datei (*)
Das Video-Bestellformular können Sie ausdrucken und ausgefüllt an die HuK Hannover senden. Den dazu benötigten Acrobat Reader erhalten Sie hier:

(*) Den Acrobat Reader dazu können Sie über diesen Link kostenlos herunterladen!

Unter-Seite Nummer 5 - 2 - Videocover zum Ansehen & Herunterladen
Das Videocover ist wahrscheinlich nur schlecht aus der Homepage heraus auszudrucken. Sie können es sich hier ansehen und ggf. bei einer Videobestellung die Datei mitbestellen, falls sie sich wider Erwarten nicht aus Ihrem Browser heraus herunterladen lassen sollte. Nähere Erläuterungen finden Sie auf dieser Seite.

Unter-Seite Nummer 6 - 3 - Titelseite zum Video zum Ansehen & Ausdrucken
Dieses Titelblatt - ähnlich der obigen Abbildung - können Sie sich von dieser Seite aus auch selbst ausdrucken.


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Wir trauern um Klaus Brinker


Unter-Seite Nummer 7 31.08.2003   Wir trauern um Pastor Klaus Brinker
Am 31.08.2003 verstarb unser Gründungsmitglied Pastor Klaus Brinker in seinem 66. Lebensjahr. Die Trauerfeier fand am 4.09.2003 in der Marktkirche statt. Die Traueransprache hielt Landesbischöfin Dr. M. Käßmann. Hier sehen Sie die Traueranzeige der HuK Hannover in der Internet-Version.

Trauer um Klaus Brinker 1

Unter-Seite Nummer 7a dazu:  Pastor Klaus Brinker - Traueranzeigen
Traueranzeigen der HuK Hannover, des BEFAH, der Lazaruslegion und des Kirchenkreises Laatzen-Springe

Unter-Seite Nummer 8 dazu:  "Untergrundpastor" Brinker gestorben
Bekenntnis zur Homosexualität führte zur Entlassung und löste bundesweite Debatte in der Kirche aus. - Artikel von Jens Gundlach in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 2.09.2003

Unter-Seite Nummer 9 dazu:  Nachgefragt bei Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann:
" Es gibt Fortschritte"

Die Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann im Gespräch mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (Ausgabe vom 2.09.2003)

Unter-Seite Nummer 10 04.09.2003 - dazu: 
Die Tauerrede der Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann
Wir stellen hiermit den Text der Trauerrede der Landesbischöfin ins Internet, der u.a. auch Angaben zur Biographie von Pastor Klaus Brinker enthält.

Trauer um Klaus Brinker 2

Rechts: Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und Pastor Hans-Jürgen Meyer bei der Trauerfeier am 4. September 2003 in der Marktkirche




Unter-Seite Nummer 11 12.09.2003 - dazu:
Gedanken zu Matth. 25, V. 14-30 und zum Tode von Klaus Brinker
Eine Predigt von Folko Habbe, gehalten am 12. September 2003 in der Kreuzkirche zu Hannover

Trauer um Klaus Brinker 3
(Harlekin)

[Ergänzungen 2004:]

Unter-Seite Nummer 11a (24.04.2004) Klaus Brinker als Maler und Zeichner
Klaus Brinker hinterließ über 70 Gemälde und mehr als 600 Zeichnungen, die am 24.04.2004 zu Gunsten der Angehörigen, der HuK Hannover und des Regenbogencafés an der MHH versteigert bzw. verkauft wurden. Eine Reihe verbliebener Zeichnungen ist noch bei der HuK Hannover zu erwerben.

Unter-Seite Nummer 11b (31.08.2004) Gedenkfeier am ersten Todestag
Am ersten Jahrestag seines Todes fand in der Schuhstraße 4 in den Räumen der HuK Hannover eine kleine Gedenkfeier für Klaus Brinker statt, bei der eine Gedenktafel enthüllt wurde.

Unter-Seite Nummer 11c / Nachtrag 2009 (Nachtrag 2009) Der "Fall Brinker" - eine kurze Chronik
(Eine Zusammenstellung des Ablaufs des "Falls Brinker")


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25jähriges Ordinationsjubiläum Hans-Jürgen Meyer

Unter-Seite Nummer 12 24.10.2003   Presseerklärung von Pastor Hans-Jürgen Meyer
zu seinem 25. Ordinationsjubiläum

Am 24.10.2003 feierte Pastor Hans-Jürgen Meyer sein 25. Ordinationsjubiläum in der Epiphaniaskirche in Hannover-Bothfeld, seiner früheren Gemeinde. Die Predigt hielt Superintendentin Martina Szagun. (Vergleiche das nebenstehende Foto)

[Ergänzung 2004:]

Unter-Seite Nummer 12a 09.10.2004   ZWANZIG JAHRE DANACH:
Der 9. Oktober, ein besonderer Gedenktag für Pastor Hans-Jürgen Meyer

Am 09.10.2004 ist es zwanzig Jahre her, dass Pastor Hans-Jürgen Meyer sein Priesteramt in der Epiphaniaskirche in Hannover-Bothfeld ruhen lassen musste.

Unter-Seite Nummer 12b / Nachtrag 2009 (Nachtrag 2009) Der "Fall Meyer" - eine kurze Chronik (mit Interview)
(Eine Zusammenstellung des Ablaufs des "Falls Meyer")

HJM & Superintendentin Martina Szagun

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Park der Sinne 1
Park der Sinne 2

Ausflüge, Reisen, soziales Leben

Wie in all den Jahren zuvor gab es im Jubiläumsjahr unabhängig vom Festprogramm auch sonst ein reiches soziales Leben in der HuK Hannover mit großen und kleinen Ausflügen, Reisen und der einen oder anderen Feier. So gab es am 28.02.03 ein HuK-Faschingsfest, zum Tanz in den Mai ein "Wiedersehen auf Schwesterland" (Große Frage dabei: Wer hat noch und wem passt noch das Kostüm aus der Theateraufführung vor fünf Jahren?), im Sommer das beliebte Sommerfest - gemeinsam mit der Lazarus-Legion - in der Epiphaniasgemeinde in Hannover-Bothfeld und schließlich gab es wie immer auch wieder eine Adventsfeier. Ausflüge unternahmen wir im Juni in den Park der Sinne in Laatzen (vgl. die obigen Bilder) und im August in Form einer fröhlichen Heidekutschfahrt. Friedo, wohl unser ältestes Mitglied, lud uns Ende August zu einem Bauernfrühstück auf seinen Hof in Wackershausen ein mit anschließendem Matjesessen mit Kulturprogramm in "Robberts Huus". Die Inlandsreise des Jahres führte eine Gruppe der HuK Hannover im August auf die Insel Langeoog, die Auslandsreise vom 28.09. bis 12.10. hatte Kroatien zum Ziel.

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© 2004 HuK Hannover e.V. - Konzept und Ausführung Bernd König - letzte Änderung am 02.03.2009


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