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Offener Brief zur Kussszene im Berliner Homosexuellen-Denkmal

In einem offenen Brief an Kulturstaatsminister Bernd Neumann, den Regierenden Bürgermeister von Berlin, die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas sowie den Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) e.V. gaben am 18.03.2010 der Vorsitzende des VEHN, drei Mit-Autoren und zahlreiche Mitunterzeichner ihrer Besorgnis Ausdruck, dass durch einen etwaigen Austausch der Kussszene im Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen nicht nur das ursprüngliche künstlerische Konzept des Denkmals in Frage gestellt, sondern auch die historische Wahrheit verfälscht werden könnte.

Mit dem Brief ist es gelungen, die Debatte neu zu beleben, wie zahlreiche Presseberichte zum Thema beweisen. Allerdings ist die Ignoranz, die in einigen Reaktionen zum Ausdruck kommt, doch eher erschreckend. Der Kulturstaatsminister hat am 24. März Stellung genommen, dabei hat er die "Kritik an der Gestaltung des Denkmals für in der NS-Zeit verfolgte Homosexuelle" zurückgewiesen. Dass sich an den Umgestaltungsplänen noch etwas ändert, ist daher nach dieser Stellungnahme nicht zu erwarten.

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Die zum Denkmalkonzept gehörende Kuss-Szene (mit Link zum Video) [*]

[*] http://de.youtube.com/watch?v=vlUujXTna1A&NR=1
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Zu unserer Themenseite zur Denkmaleinweihung in Berlin am 27. Mai 2008


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© 2010 VEHN e.V. und HuK Hannover e.V. 29.04.2010